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Freitag, 11. Dezember 2026 Unitobler, Raum F021 Universität Bern Lerchenweg 32, 3012 Bern Programm ...
Hansreudi Kugler hat mit mir ein Gespräch zu meinem neuen Roman geführt CHMedia.Franco...
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Franco Supino liest aus seinem neuen Roman „Annette sagt“ im Rahmen des Buchfestivals Ol...
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Martin Ackle schreibt über „Ich wünschte, die Welt wäre der reinste Kindergarten“ Ers...
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Mein Text für die NZZ am Sonntag über das Ausscheiden der italienischen Fussball-Nationalmannschaf...
«Was einmal selbst etwas war und mich von aussen betraf, wird zum Bestandteil meiner Geschichte. We...

Bei dem Ausstellungsstück Koffervitrine Nr. 10 des Projekts „Musée imaginaire des migrations (MiM)“ im Kultur-Historischen Museum Grenchen steht die Geschichte einer typischen italienischen Einwanderin, welche in der Uhrenindustrie Arbeit fand, im Zentrum.
Die Geschichte von Olga Pascale (*1940), Mutter von Autor Franco Supino, steht stellvertretend für einen wichtigen Aspekt der Grenchner Industriegeschichte. Die Fabrikarbeiterinnen, die oft aus dem südlichen Italien für die Akkordarbeit angeheuert wurden, bildeten ein oft eher beargwöhntes Fundament für den Aufschwung der Uhrenindustrie; ein Fundament, das den Einheimischen sehr zugute gekommen ist, auch wenn sie das nicht immer wahr haben wollten.
Spaziergang entlang literarischer Texte über Solothurn von Gottfried Keller, Jeremias Gotthelf, Robert Walser, Giacomo Casanova, Wilhelm Lehmann, Peter Bichsel und Franco Supino

Ludovica von Roll hat es Giacomo Casanova angetan. In der Laube des Von Roll Palais kommt es zum letzten Aufeinandertreffen. Gottfried Keller wehrt sich in einem Spottgedicht gegen den Abriss der Festungsschanzen. Direkte Folge des Gedichtes: der Schweizer Heimatschutz wird gegründet. Jeremias Gotthelf lässt Anne Bäbi Jowäger und ihren Sohn Jakobli ins Katholische Solothurn zu Markt fahren. «Lue, was ist dort für es großes Wasser?» „S‘ist ume Wasser drinne wie im e angere Bach o, ume öppis meh“ . Robert Walser sinniert über die überdimensionierten Gebäude der Altstadt: „Seltsames Stadtbild, das!-“ Wilhelm Lehmann hat sich zu einem Sonett inspirieren lassen, in dem Magelone, die Tochter des Königs von Neapel, in Solothurn einmal mehr ihren Geliebten Peter verpasst. Für Peter Bichsel ist die Stadt eine Operettenkulisse, in der schon lange alle alles verpassen. Nur der Spekulant, Herr Busant, verdient.
Dauer des Spaziergangs: min. 60 Minuten

Pino Masullo, Luzern, spielt die Chitarra Battente, eine Gitarre aus dem 17. Jahrhundert, die vor allem in der traditionellen Volksmusik Süditaliens gespielt wird. Er mischt in seinen Liedern diese Tradition mit modernen Elementen. Franco Supino liest Texte, in denen sich verschiedene Kulturen begegnen. Italien in der Schweiz, die Schweiz in Italien: diesen Eindruck hinterlässt ein Abend mit der Musik Pino Masullos und den Texten von Franco Supino.