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BESPRECHUNGEN


Stimmen


zu Solothurn liegt am Meer

Der Titel des Buchs lautet «Solothurn liegt am Meer», doch was oben drüber steht – Franco Supino – ist eigentlich Programm: Supino ist zwar Solothurner (ein klein wenig auch Grenchner, da dort aufgewachsen), aber eben auch Italiener, wie es der Name andeutet. Zweite Ausländergeneration: Einer jener, die in zwei Kulturen zu Hause sind und doch in keiner richtig.
Das aber sei die Betrachtungsweise eines Schweizers, stellt Supino fest. «Für mich und meine Ausländerfreunde ist es ganz klar, wo wir zu Hause sind, nämlich hier in der Schweiz». Und es sei «eine Erfindung der Schweizer, dass wir uns hier nicht zu Hause fühlen können, weil wir einen anderen Pass haben.» Das geht bei Supino so weit, dass er von sich behauptet, dass «das Unvertraute, das Ausland, irgendwo nach Olten» beginne. Dass aber die Heimat wieder da sei, falls er in Neapel – der Heimat seiner Eltern – aus dem Zug steige.
So bleibt die Heimat dann auch das Thema des Franco Supino, in fast allen der 13 Geschichten, Texten und Reden.

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zu Das andere Leben

«Dieses Zimmer muss man lesen»
franco supino Der Solothurner Autor rekonstruiert in seinem neuen Roman die letzten Tage vor dem minuziös geplanten Suizid des Dramatikers, Festspieldichters und Regisseurs Cäsar von Arx.
roland erne
Schreiben ist Verarbeiten der Wahrnehmung. Initialzündung für das jüngste Buch des Solothurner Autors Franco Supino jedenfalls war der Blick in das Arbeitszimmer des insbesondere mit historischen Auftragswerken hervorgetretenen Dramatikers Cäsar von Arx (1895›1949).

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zu Die Wilderer der Maremma

eine spannende und klug erzählte Abenteuergeschichte, deren Spiel mit Realität und Fiktion durch die hyperrealistischen Vignetten von Hannes Binder unterstrichen wird – eine Trouvaille.

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zu Ciao amore, ciao

Serrastretta, ein vergessenes Bergkaff in Kalabrien. Eine Frau drückt einer anderen ihr Baby in den Arm. Das Bild wird fotografisch festgehalten – für die Nachwelt, für den namenlosen Ich-Erzähler, der der „Anderen“ recherchierend dicht auf den Fersen bleibt. Denn sie ist eine wie er: Emigrantenkind, unter ärmlichen Bedingungen in Ägypten aufgewachsen.    

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zu Der Gesang der Blinden

„Man liest die Geschichte in einem Zug, und am Ende sträubt sich einem das Gefühl wie das Fell einer Katze. Supino hat mit fast unverschämter sprachlicher Leichtigkeit ein Buch geschrieben, das Aufsehen und Gruseln erregt - man weiß ja, wie wenig es manchmal braucht, bis man sich im Bett umdreht und Fantasien Wirklichkeit geworden sind.“ Zürichsee Zeitungen     mehr >>

„Diskret, aber eindringlich erzählt, ist diese atmosphärisch dichte Erzählung ein Paradebeispiel für das Füllhorn an guter Literatur.“ Ex-libris, Grenge Spoun Luxembourg

„Scheinbar mühelos, knapp und präzise, wird nicht nur ein Kriminalfall erzählt, sondern auch die Faszination des Fremden, der Balanceakt zwischen unterschiedlichen Kulturen und eine wichtige Phase im Leben des Protagonisten thematisiert.“ online-Rezensionen

„Franco Supino hat mit “Der Gesang der Blinden” einen Krimi geschrieben, in dem es weder Gewalt noch Mord gibt. Der Verzicht des Autors auf spektakuläre Szenen ist einmal mehr der Beweis, dass sich die Zerreissprobe eines Fahnders zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und der Verlockung, wie der Verlockung, wie der Täter seinem persönlichen Freiheitsdurst zu erliegen, mit leisen Tönen am packendsten nachzeichnen lässt. Supino spielt mit der Faszination für jene, die gesellschaftliche Normen zu durchbrechen in Kauf nehmen.“ Martin Droschke, Münchner Stadtmagazin 08/99

„Franco Supino macht in seinem neuen Roman das Fremdsein zum Paradox. Ein Lesevergnügen ist, wie Supino die Erfahrung der Fremdheit in viele afrikanische Episoden einfließen lässt.“ Solothurner Zeitung

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zu Die Schöne der Welt oder Der Weg zurück

„Das Leben der Seconda Generazione, eine Geschichte von Unschuld und Schuld, vom verlorenen Paradies, das es vielleicht nie gab. Das spielerische Variieren der eigenen Biografie erinnert an Max Frisch.“ Facts

„Er weiß eine Geschichte zu erzählen, leicht, als wäre dies ein ganz einfaches Geschäft: er hat ein Ohr für Dialoge, ohne diese kopieren zu wollen; und die Konstruktion seiner Geschichte bleibt raffiniert versteckt. Die Rede ist von Franco Supino und seinem zweiten Roman ‚Die Schöne der Welt oder Der Weg zurück’. Der Titel formuliert das Thema mit einer überraschenden Direktheit. Als wolle der Autor einmal die Frage durchspielen (ja: spielen!), ob es den Weg zurück überhaupt gebe.“ Elsbeth Pulver in Neue Zürcher Zeitung     mehr >>

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zu Musica leggera

„Musica leggera ist die einfachste und nahe liegendste Liebesgeschichte der Welt.“ Peter Bichsel     mehr >>

„Bekanntlich ist beim Schreiben nichts schwerer zu erzeugen als Leichtigkeit. Supino schafft es, das Milieu der Gastarbeiterkinder in spielerisch-leichtem Ton zu schildern, ... mit Humor und charmanter Selbstironie. Scheinbar absichtslos gestaltet Supino aber auch eine Geschichte, die durch ihren Handlungsraum in zwei Kulturen genau das ist, was man einen europäischen Roman nennt. Die Schweiz in ‚Musica leggera’ reicht längst bis Neapel.“ WOZ     mehr >>

„Supinos von Canzoni-Texten durchsetzte Prosa, die auf den ersten Blick so einfach und ehrlich wirkt, zeichnet sich durch höchste Raffinesse aus. Franco Supino ist ein auf allen Ebenen außerordentlicher Romanerstling gelungen.“ Der Bund     mehr >>

„Wunderbar leicht, mit melancholischem Unterton, hat Supino diese Liebesgeschichte eingefangen.“ Facts

„Der Roman liest sich ganz leicht, ist aber raffiniert gemacht, raffiniert einfach eben. Vielleicht könnte man ihn mit einem Trompe d‘oeil vergleichen: Man liest, als begegnete man der blanken Realität – und merkt immer wieder verblüfft und entzückt: die Figuren sind ‚nur’ gemalt, die Geschichte ‚nur’ erzählt. Überaus reizvoll.“ Elsbeth Pulver in
Reformation     mehr >>

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BUCH-
BESPRECHUNGEN:
Links zu den verschiedenen Zeitungsartikel. Aufgeteilt pro Buch


- Solothurn liegt am Meer


- Das andere Leben


- Die Wilderer der Maremma


- Ciao amore, ciao


- Der Gesang der Blinden



- Die Schöne der Welt oder Der Weg zurück



- Musica leggera



SAMMELWERKE:

- Netzlesebuch



Weitere Artikel:

- Sekundärliteratur